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Nachfolge

Die Herausforderungen für Familienunternehmen werden komplexer: Fragen wie Nachfolge, Rekrutierung, Finanzierung, Internationalisierung, Vermögensnachfolge und Optimierung der Eigentümerkontrolle sind im Alltag von Familienunternehmern gegenwärtig.

Zudem gilt es gerade im Falle eines Generationenwechsels, Innovationen zuzulassen, Trends zu folgen aber oftmals auch Altbewährtes beizubehalten. All dies ist oftmals mit hohen Emotionen behaftet. Es geht quasi nicht nur darum, „den Schlüssel zu übergeben“, sondern auch darum, Arbeitsplätze, Know-how und das langfristige Überleben des Unternehmens zu sichern. Dabei handelt es sich bei der Unternehmensnachfolge um einen komplexen Prozess, der sorgfältiger und frühzeitiger Planung bedarf. Denn, das tatsächliche Risiko ist, nichts zu tun.

Wir unterstützen Sie bei der Prozessbegleitung im Rahmen eines Generationenwechsels, einer Geschäftsübergabe, einer Existenzgründung und unter anderem auch in bürokratischen Belangen. Robert Cordes verfügt aufgrund seines Studium „Executive Master for Family Entrepreneurship“ an der Zeppelin Universität Friedrichshafen über eine zusätzliche, ausgezeichnete Expertise.

Herausforderungen

Es ist nicht leicht, an den Rückzug aus dem mit Mühen aufgebauten eigenen Unternehmen zu denken. Es kostet Überwindung sich von seinem Lebenswerk zu trennen und einem anderen seinen Platz zu überlassen. Hinzu kommt, dass gerade für Unternehmer/-innen in der Hotellerie und Gastronomie das Unternehmen als großer Teil der Altersvorsorge bzw. Absicherung eingeplant ist, die dieser dann, bei genauer Analyse oft nur schwer oder sogar gar nicht darstellen kann. Zudem haben die Kinder häufig kein Interesse den elterlichen Betrieb zu übernehmen, da sie nur zu gut wissen, welchen hohen Arbeitsbelastungen sie bei einer möglichen Übernahme ausgesetzt werden würden. Außerdem scheuen sie häufig die hohen finanziellen Belastungen, die in der Regel mit einer Übernahme verbunden sind (Übernahme der Altverbindlichkeiten, Leibrentenzahlungen, Abbau des Investitionsstaus etc.) zu tragen.

Die familieninterne Unternehmensnachfolge ist zudem ein mehrjähriger Prozess zwischen der Senior- und Juniorgeneration, in dem die Übertragung der Führungsverantwortung nach und nach auf die Juniorgeneration verschoben wird. Es geht schließlich nicht nur um die rechtliche Übertragung von Eigentum, sondern auch von Führungsverantwortung, unabhängig davon, ob eine Nachfolge in der Familie (54%), in der Mitarbeiterschaft (17%) oder durch Verkauf (29%) realisiert wird. Der Nachfolgeprozess berücksichtigt in der Regel einen Zeitrahmen von fünf bis zehn Jahren.

Ziele

  • Eine angemessene Altersversorgung für den Alteigentümer (Übergeber).
  • Den Erhalt des Unternehmens und der davon abhängigen Arbeitsplätze langfristig sichern.
  • Auch der Nachfolger muss eine wirtschaftliche Perspektive besitzen und angemessen Bezüge erwirtschaften.

Für beide Akteure, Übergeber und Übernehmer, ist eine kompetente Beratung durch ein branchenspezifisches Beratungsunternehmen vor und während des Übergabeprozesses ein wichtiger Erfolgsbaustein. Viele Aspekte im Rahmen einer Betriebsübergabe müssen optimal gelöst werden. Dazu zählen:

  • Der Übergeber muss den richtigen, zum Unternehmen passenden Nachfolger finden.
  • Der Nachfolger muss das zu ihm passende, richtige Unternehmen finden.
  • Die Nachfolge muss so geplant sein, dass das Unternehmen keinen Schaden nimmt.
  • Die Mitarbeiter müssen – nicht nur aus arbeitsrechtlichen Gründen – so in den Übernahmeprozess einbezogen werden, dass sie auch mit dem neuen Chef motiviert und vertrauensvoll zusammenarbeiten.
  • Gäste und Lieferanten müssen bei einer Übergabe „mitgenommen“ werden, denn oft sind hier jahrelange persönliche Beziehungen entstanden, in die der Nachfolger „einsteigen“ muss.
  • Ein ganz wichtiger Punkt stellt die Feststellung des Unternehmenswertes dar. Er muss dem Übergeber sowie dem Übernehmer gerecht werden.
  • Die Übergabe muss steuerlich so optimal wie möglich konzipiert werden.
  • Beide Akteure, Übergeber und Übernehmer, müssen mit den vereinbarten Übernahmekonditionen zufrieden sein und damit wirtschaften können.